Sehenswertes

Urlaubsziel Polen

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Święta Lipka (Heilige Linde)

von Marcopolo

Die barocke Wallfahrtskirche mit Jesuitenkloster aus dem 17. Jh., ein berühmter Wallfahrtsort 74 km nordöstlich von Olsztyn, wirkt inmitten der Landschaft ungewohnt heiter und leicht. Im Innern zeigt die »Perle des Barock« Fresken, Altäre von Königsberger Künstlern und eine Orgel mit beweglichen Figuren. In der Saison können Sie von 9.30 bis 17.30 Uhr jede Stunde kostenlos ein kleines Orgelkonzert hören.

 

 

Wolfsschanze war der Tarnname für ein militärisches Lagezentrum des Führungsstabes der deutschen Wehrmacht und eines der Führerhauptquartiere während des Zweiten Weltkrieges in der Nähe von Rastenburg (heute Kętrzyn) beim Dorf Görlitz (Gierłoż) in Ostpreußen, im heutigen Polen.

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MauerwaldIn Masuren, am Masurischen Kanal, 8 km von Angerburg, 22 km von Lötzen, 25 km von Rastenburg, 18 km von Wolfsschanze entfernt, befindet sich eine der in Polen besterhaltenen, unzerstörten deutschen Bunkeranlagen aus dem II. Weltkrieg.
In den Jahren 1940-1944 wurden ungefähr 250 Objekte, darunter 30 bis heute erhalten gebliebene Bunker aus Stahlbeton für Bedarf von 40 Generalen höchsten Ranges, 1500 Offizieren sowie Soldaten der Wehrmacht errichtet.

 

 

 

Masurischer KanalDer über 50 km lange Kanal sollte einst die großen Masurische Seen mit der Ostsee verbinden. Der Plan entstandt schon vor über hundert Jahren. Schwierigkeiten mit den Grundstücksbesitzern verschoben das Projekt immer wieder. Erst 1911 begann man mit dem Bau, stellte aber zu Beginn des ersten Weltkrieges, die Arbeit wieder ein.
 

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Biebrza-Nationalpark
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Wigry-Nationalpark
wigierski

Białowieźa Nationalpark
bialowieski

 

 

 

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Augustów-KanalZur Ausführung kam der Augustów-Kanal, benannt nach der von ihm durchquerten Stadt im Nordosten Polens. Mit dem Kanal wurde eine Verbindung zwischen Weichsel und Memel geschaffen. Die Bauarbeiten dauerten von 1823 bis 1839. Das Kanalsystem nahm mit der südlich von Augustów gelegenen Schleuse Dębowo am Fluss Biebrza seinen Anfang und endete nördlich der damals zum russischen Reich gehörenden Stadt Hrodna mit einer Schleuse zur Memel. Die Wasserstraße, die auch mehrere kanalisierte Flüsse einbezog und durch zahlreiche Seen führte, erreicht eine Länge von 101 Kilometern. Zur Überwindung des Höhenunterschieds von 55 Metern wurden 18 Kammerschleusen gebaut. Beim polnischen Ort Paniewo wurde eine Zweikammerschleuse errichtet. Die weiteren Ausbaupläne in nördliche bzw. südliche Richtung wurden nicht verwirklicht, auch weil Preußen inzwischen in der Zollfrage Entgegenkommen gezeigt hatte.

Mit der Schaffung des Polnischen Korridors durch den Versailler Vertrag (1919) erhielt Polen wieder unmittelbar Zugang zur Ostsee und der Augustów-Kanal verlor an wirtschaftlicher Bedeutung. Nach der Grenzziehung von 1945 lagen 80 Kilometer des Kanals mit 14 Schleusen auf polnischen Gebiet. Er wird heute nur noch für den Tourismus und die Sportschifffahrt genutzt. Die polnische Regierung hat bei der UNESCO die Aufnahme des Kanals in die Liste des UNESCO-Welterbes beantragt (Stand 2007). Die seit 1990 auf weißrussischer Seite verlaufenden 21 Kilometer sind ungenutzt, und die Kanalanlagen sind dem Verfall preisgegeben
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